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Die PAVATEX-Firmengeschichte


2008 Über die gesetzlichen Vorgaben hinaus erfüllt PAVATEX zusätzliche Umweltziele und engagiert aktiv für den Schutz von Klima und Umwelt. Das Umweltmanagement von PAVATEX wurde dieses Jahr nach der ISO-14001-Norm zertifiziert. Damit erfüllt das Unternehmen nachweislich die weltweit gültigen Kriterien für ein nachhaltiges und umweltbewusstes Management.

Ein Meilenstein des ökologischen Engagements von PAVATEX ist der neue Biomassekessel in Cham, der die Klimabilanz jährlich um rund 7.500 Tonnen CO2 verbessert. Dieser Biomassekessel versorgt das Werk Cham mit thermischer Energie.

Im Rahmen des ökologischen Engagements ist PAVATEX in der Schweiz und in Österreich Mitglied der WWF CLIMATE GROUP geworden und setzt sich mit umfangreichen Massnahmen für den Klimaschutz ein.

Die Marktbearbeitung in Frankreich wurde in 2008 massiv ausgebaut – das Verkaufsteam der in 2005 gegründeten PAVATEX France SARL besteht heute aus fünf Mitarbeitern.

PAVATEX setzt sich für Wohngesundheit ein und fördert wohngesunde Baukonzepte als Partner des Sentinel-Haus Instituts.

Im 2008 war Pavatex u.a. an folgenden Messen mit eigenen Ständen präsent: Dach&Holz in Stuttgart (D), ECOBAT und BOBAT in Paris (F), Holzbaumesse in Klagenfurt (A) und Hausbau-und Energiemesse in Bern (CH).
2007 Die im Eigentum der Zürcher Familie Wenger stehende Chemolio Holding AG und Martin Brettenthaler sind zu 100 % Eigentümer der PAVATEX SA. Im Zuge der Nachfolgeplanung zwischen den beiden HIAG-Aktionärsfamilien Grisard und Wenger übernimmt die Chemolio Holding AG die bisher von der HIAG-Gruppe an PAVATEX SA gehaltenen Anteile. Parallel zu dieser Transaktion erhöht auch Martin Brettenthaler, CEO der PAVATEX SA, seinen Anteil an der PAVATEX SA, nachdem er bereits 2004 eine Minderheitsbeteiligung erworben hatte. Neu sind damit die Chemolio Holding AG mit einem Anteil von 55 %, Martin Brettenthaler mit 40 % und das obere Management mit 5% Eigentümer der PAVATEX SA.

Im Sommer 2007 wird im Rahmen des Investitionsprogramms "PAVAFLEX II" der bestehende Trockner verlängert und damit die Kapazität um rund 30 % erhöht.

PAVATEX führt erfolgreiche internationale Messeauftritte durch: an der "Bau" in München, der "Ligna" in Hannover und der "Swissbau" in Basel.
2006 An der 1. Deutschen Ausbaumesse in Nürnberg lanciert PAVATEX neue Produkte: PAVACLAY, eine Trockenbauplatte aus Holzfasern und Lehm sowie PAVADENTRO, eine Holzfaserdämmplatte mit mineralischer Funktionsschicht für die raumseitige Dämmung.

PAVATEX verzeichnet 2006 ein Wachstum in allen Märkten und erzielt einen Umsatz von 91,8 Millionen Franken. Die gesamten Verkäufe übertreffen das Vorjahr um mehr als 20 %. In Deutschland sind sie sogar um 35 % gestiegen.
2005 Im Werk Cham wird zum Jahresbeginn eine neue integrierte und automatisierte Endfertigung in Betrieb genommen. Am 23. Mai wird der nächste grosse Schritt zur Kapazitätserhöhung im Werk Cham vorgenommen: Die neue Formmaschine (ein Technologietransfer aus der Zellstoffindustrie) nimmt plangemäss ihren Betrieb auf.
2005 In Frankreich erfolgt die Gründung der PAVATEX France SARL die den Vertrieb für den französischen Markt übernimmt.
2004 Beginn des bis 2006 geplanten schrittweisen Ausbaus der Weichfaserkapazitäten in Cham durch Automatisierung der Endfertigung, Einbau einer neuen Formmaschine und Verlängerung des Trockners.

Die Hartfaserproduktion in Cham wird eingestellt. Entsprechende Erzeugnisse können im Rahmen eines langjährigen Outsourcing-Abkommens von PAVATEX bei einem Partnerunternehmen bezogen werden.

Im Aktionariat erfolgt eine Änderung: Martin Brettenthaler erwirbt eine wesentliche Minderheitsbeteiligung an der PAVATEX SA. Die HIAG Holding AG bleibt Mehrheitsaktionärin.
2002 Beginn der Erschliessung neuer geografischer Märkte (Frankreich u.a.).
2001 Der operative Betrieb der PAVATEX SA in Cham wird durch die PAVATEX Fribourg SA übernommen. Diese firmiert neu als PAVATEX SA. Gesellschaftsrechtlicher Hauptsitz und Firmenzentrale ist Fribourg.

Die Weichfaserproduktion in Cham wird aufgenommen. Im Bereich Hartfaser werden nur noch Spezialprodukte gefertigt.
2000 Ein Trockner zur Weichfaserherstellung in Cham wird gebaut und es wird mit dem schrittweisen Ausstieg aus der Hartfaserproduktion begonnen. Die Standard-Hartfaserplatten werden ab diesem Zeitpunkt im Rahmen einer langfristigen Outsourcing-Partnerschaft im angrenzenden Ausland bezogen.

Die Gründung der PAVATEX Benelux BV erfolgt (Verkaufsorganisation für die Benelux-Länder).
1999 Bei der Gesellschaft in Fribourg erfolgt eine Namensänderung: aus PAVAFIBRES SA wird die PAVATEX Fribourg SA.
1996 Der deutsche Verkaufsstandort für die HIAG-Holzwerkstoffe wechselt von Stuttgart zur PAVATEX GmbH nach Leutkirch, Deutschland.
1992 In Leutkirch/Deutschland wird die PAVATEX GmbH mit dem Ziel gegründet, den deutschen Markt gezielt für die ökologischen Dämmplatten von PAVATEX und PAVAFIBRES zu erschliessen.
1991 Die zweite Fabrikationsanlage in Cham wird stillgelegt.
1980er Die Produktentwicklung im Bereich Weichfaserprodukte für die Gebäudehülle wird mit der Einführung der wasserfesten Unterdachplatte ISOROOF aufgenommen.
1977 Im Zuge der Konzentration auf das Kerngeschäft Papier verkauft die Papierfabrik Cham die restlichen 50 % an der PAVATEX SA und der PAVAFIBRES SA an die HIAG Holding AG.
1969 Die HIAG-Gruppe schliesst ihre Produktion von Faserplatten in St. Margrethen und erwirbt von der Papierfabrik Cham je 50 % der Aktien von PAVATEX SA und PAVAFIBRES SA.
1968 Die Produktion von Mineralfaserplatten wird im Werk Fribourg aufgenommen.
1964 Die dritte Produktionsanlage in Cham wird in Betrieb genommen. Nach vielen Modernisierungsschritten ist sie noch im neuen Jahrtausend im Einsatz.
1949 Das Weichfaserplattenwerk in Fribourg wird in Betrieb genommen.
1946 Die zweite Fabrikationsanlage in Cham nimmt ihren Betrieb auf.

Die PAVAFIBRES SA wird in Fribourg gegründet.
1936 Die PAVATEX SA wird in Cham gegründet.
1932 Die Produktion von Hartfaserplatten wird durch die Papierfabrik Cham am dortigen Standort aufgenommen. Die Platten werden unter dem Markennamen PAVATEX in den Handel gebracht. Der Namensbestandteil "Pava" steht für "Papierverpackung".
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