Anwendung ⁄ Referenzen ⁄ Hotel Haimerlhof in Wolnzach (D)

Sanierung mit viel Liebe zum Detail

Nördlich von München befindet sich mit 17.800 Hektar das grösste zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt: die Hallertau. In der Hallertau wächst weit über 80 Prozent des deutschen Hopfens, ein Drittel aller Biere in der Welt wird mit diesem Hopfen gebraut. Im Herzen der hügeligen Hallertau liegt unmittelbar am Autobahndreieck Holledau die Marktgemeinde Wolnzach, wo im April 2007 ein kleines, feines Privathotel nach einer aufwendiger Sanierung öffnete: der Haimerlhof im Besitz der Familie Westermair.

Bis zu 300 Jahre alt

Der Baukörper des Hotels im Ortskern von Wolnzach besteht aus zwei Teilen: Während an der Rückseite des hinteren Bauteils die Jahreszahl 1763 vermerkt ist, weist der vordere, zur Strasse orientierte Gebäudeteil mit circa 300 Jahren ein noch höheres Alter auf. Dessen Neo-Renaissance-Fassade liegt nicht wie häufig in der Häuserflucht. Vielmehr ist die Fassade zum Wolnzacher Stadtplatz hingedreht und so besser sichtbar, wodurch der Haimerlhof heute für Hotelgäste gut zu finden ist. Die Grosseltern der heutigen Eigentümerin erstanden 1924 das Anwesen: Irmgard Westermair, geborene Haimerl, gab dem kleinen Privathotel dann auch den Namen.

Gastlichkeit mit Tradition

Zuletzt für Wohnungen und als Speicher genutzt, stand mit der notwendigen Sanierung die künftige Nutzung zur Disposition. Gastlichkeit hat im Haimerlhof eine sehr lange Tradition: Neben der Nutzung als Gasthaus wurden hier um 1870 auch Fremdenzimmer angeboten. „Meine Frau und ich haben schon immer gern Gäste bei uns untergebracht. So lag es nahe, sich für die Sanierung und den Umbau als Hotel zu entscheiden“, so Franz Westermair. Das Gebäude besitzt eine für die Hallertauer Region typische Architektur mit steilen Dächern, die Speicherböden für den Hopfen boten. Die aus heutiger Sicht überdimensionierte Dachkonstruktion war dadurch in ihrer Gesamtheit gut erhalten. Doch im Detail zeigte sich, dass vor allem an den Traufen und an den Fusspunkten der Sparren zahlreiche gravierende Feuchtigkeitsschäden bestanden.

Orientierung am historischen Vorbild

Die Sanierungsarbeiten begannen im Sommer 2005, wobei die Hauptanforderung vom Denkmalamt darin bestand, möglichst viel von der alten Dachkonstruktion zu erhalten. Nur wo es wirklich nötig war, wurden Balkenteile ersetzt. Um soweit wie möglich dem historischen Vorbild zu folgen, arbeiteten die Zimmerer mit Holznägeln und schnitzten Ziernasen in die Balken. „Das Dach haben wir mit viel Aufwand, Detailarbeit und der Zimmererfirma Ehrnstrasser als einem guten Partner instandgesetzt“, zieht Franz Westermair ein Fazit. Seit etwa 15 Jahren arbeitet die Zimmerei Ehrnstrasser mit Holzfaserdämmstoffen von PAVATEX. Die Gründe dafür nennt Herbert Ehrnstrasser: „Für die PAVATEX-Produkte spricht vor allem, dass das Schweizer Unternehmen die längste Erfahrung mit Holzfaserdämmstoffen besitzt und dem Handwerk sowie dem Bauherren die besten Nachweise und damit die höchste Sicherheit bietet.“ Der Holzfaserdämmstoff passt sehr gut zur hölzernen Dachkonstruktion und ebenso zum Anspruch der Bauherrenfamilie, baubiologisch hochwertige Materialien einzusetzen, damit die Hotelgäste mit einem guten Gefühl übernachten können.

Holzfaser für den Dachstuhl

Die ursprünglich angedachte Aufsparrendämmung liess sich nicht realisieren, da das Dämmpaket über den historischen Schweifgiebel hinausgeragt hätte. Der innere Aufbau der Dachdämmung besteht deshalb aus einer OSB-Platte 18 mm, die zwischen den Sparren als Dampfbremse fungiert und mit Dichtungsbändern luftdicht abgeklebt wurde. Die PAVATEX-Unterdeckplatte ISOLAIR 35 bildet die äussere Begrenzung der Konstruktion. Die Holzfaserdämmplatte dient als Wärme- und Schallschutz, während der Bauphase auch als Witterungsschutz. Mit seinem sommerlichen Hitzeschutz sorgte ISOLAIR bereits in der ersten Hitzeperiode für angenehme Raumtemperaturen auch ohne Klimaanlage, gerade in den Dachzimmern mit ihren beeindruckenden Balkenkonstruktionen. Der diffusionsoffene Aufbau vermeidet zudem künftige Bauschäden. Der entstandene Zwischenraum wurde mit Holzfasern ausgeblasen. Durchschnittlich besitzt das Dach einen U-Wert von 0,2 W/(m2 K). Zwei Lagen von 80 Millimeter starken PAVATHERM-Platten dienen zudem zur Dämmung der obersten Geschossdecke.

Oase der Ruhe

Der Haimerlhof bietet auf rund 700 m2 insgesamt zwölf Zimmer und einen Tagungsraum: Von den Einzel- und Doppelzimmern bis zu den beiden Apartments zeigt sich, dass das kleine Privathotel mit viel Liebe zum Detail ausgestattet wurde. Nicht nur die in Würde gealterten Mauern oder die Eichenböden verströmen das besondere Flair. Auch die stilvolle, moderne Einrichtung als Kontrapunkt zu den antiken Accessoires macht den Haimerlhof zu einer Herberge mit individuellem Charakter.

Ein besonderes Highlight: der Frühstücksraum mit seinen restaurierten Balken im ehemaligen Speicher, wo sich der Blick über drei Etagen frei auf den wunderschönen und mit Hopfen dekorierten Dachstuhl richten kann. In der warmen, persönlichen Atmosphäre des Haimerlhofs finden die Gäste ihre Entspannung. Diese kommen mittlerweile aus der ganzen Welt, beinah ausschliesslich Geschäftsleute, welche die schnelle Erreichbarkeit von München, Ingolstadt oder Regensburg schätzen: darunter auch viele aus der Hopfen- und Brauwirtschaft.

Zur Seite: www.haimerlhof.de

Sanierung mit viel Liebe zum Detail

Nördlich von München befindet sich mit 17.800 Hektar das grösste zusammenhängende Hopfenanbaugebiet der Welt: die Hallertau. In der Hallertau wächst weit über 80 Prozent des deutschen Hopfens, ein Drittel aller Biere in der Welt wird mit diesem Hopfen gebraut. Im Herzen der hügeligen Hallertau liegt unmittelbar am Autobahndreieck Holledau die Marktgemeinde Wolnzach, wo im April 2007 ein kleines, feines Privathotel nach einer aufwendiger Sanierung öffnete: der Haimerlhof im Besitz der Familie Westermair.

Bis zu 300 Jahre alt

Der Baukörper des Hotels im Ortskern von Wolnzach besteht aus zwei Teilen: Während an der Rückseite des hinteren Bauteils die Jahreszahl 1763 vermerkt ist, weist der vordere, zur Strasse orientierte Gebäudeteil mit circa 300 Jahren ein noch höheres Alter auf. Dessen Neo-Renaissance-Fassade liegt nicht wie häufig in der Häuserflucht. Vielmehr ist die Fassade zum Wolnzacher Stadtplatz hingedreht und so besser sichtbar, wodurch der Haimerlhof heute für Hotelgäste gut zu finden ist. Die Grosseltern der heutigen Eigentümerin erstanden 1924 das Anwesen: Irmgard Westermair, geborene Haimerl, gab dem kleinen Privathotel dann auch den Namen.

Gastlichkeit mit Tradition

Zuletzt für Wohnungen und als Speicher genutzt, stand mit der notwendigen Sanierung die künftige Nutzung zur Disposition. Gastlichkeit hat im Haimerlhof eine sehr lange Tradition: Neben der Nutzung als Gasthaus wurden hier um 1870 auch Fremdenzimmer angeboten. „Meine Frau und ich haben schon immer gern Gäste bei uns untergebracht. So lag es nahe, sich für die Sanierung und den Umbau als Hotel zu entscheiden“, so Franz Westermair. Das Gebäude besitzt eine für die Hallertauer Region typische Architektur mit steilen Dächern, die Speicherböden für den Hopfen boten. Die aus heutiger Sicht überdimensionierte Dachkonstruktion war dadurch in ihrer Gesamtheit gut erhalten. Doch im Detail zeigte sich, dass vor allem an den Traufen und an den Fusspunkten der Sparren zahlreiche gravierende Feuchtigkeitsschäden bestanden.

Orientierung am historischen Vorbild

Die Sanierungsarbeiten begannen im Sommer 2005, wobei die Hauptanforderung vom Denkmalamt darin bestand, möglichst viel von der alten Dachkonstruktion zu erhalten. Nur wo es wirklich nötig war, wurden Balkenteile ersetzt. Um soweit wie möglich dem historischen Vorbild zu folgen, arbeiteten die Zimmerer mit Holznägeln und schnitzten Ziernasen in die Balken. „Das Dach haben wir mit viel Aufwand, Detailarbeit und der Zimmererfirma Ehrnstrasser als einem guten Partner instandgesetzt“, zieht Franz Westermair ein Fazit. Seit etwa 15 Jahren arbeitet die Zimmerei Ehrnstrasser mit Holzfaserdämmstoffen von PAVATEX. Die Gründe dafür nennt Herbert Ehrnstrasser: „Für die PAVATEX-Produkte spricht vor allem, dass das Schweizer Unternehmen die längste Erfahrung mit Holzfaserdämmstoffen besitzt und dem Handwerk sowie dem Bauherren die besten Nachweise und damit die höchste Sicherheit bietet.“ Der Holzfaserdämmstoff passt sehr gut zur hölzernen Dachkonstruktion und ebenso zum Anspruch der Bauherrenfamilie, baubiologisch hochwertige Materialien einzusetzen, damit die Hotelgäste mit einem guten Gefühl übernachten können.

Holzfaser für den Dachstuhl

Die ursprünglich angedachte Aufsparrendämmung liess sich nicht realisieren, da das Dämmpaket über den historischen Schweifgiebel hinausgeragt hätte. Der innere Aufbau der Dachdämmung besteht deshalb aus einer OSB-Platte 18 mm, die zwischen den Sparren als Dampfbremse fungiert und mit Dichtungsbändern luftdicht abgeklebt wurde. Die PAVATEX-Unterdeckplatte ISOLAIR 35 bildet die äussere Begrenzung der Konstruktion. Die Holzfaserdämmplatte dient als Wärme- und Schallschutz, während der Bauphase auch als Witterungsschutz. Mit seinem sommerlichen Hitzeschutz sorgte ISOLAIR bereits in der ersten Hitzeperiode für angenehme Raumtemperaturen auch ohne Klimaanlage, gerade in den Dachzimmern mit ihren beeindruckenden Balkenkonstruktionen. Der diffusionsoffene Aufbau vermeidet zudem künftige Bauschäden. Der entstandene Zwischenraum wurde mit Holzfasern ausgeblasen. Durchschnittlich besitzt das Dach einen U-Wert von 0,2 W/(m2 K). Zwei Lagen von 80 Millimeter starken PAVATHERM-Platten dienen zudem zur Dämmung der obersten Geschossdecke.

Oase der Ruhe

Der Haimerlhof bietet auf rund 700 m2 insgesamt zwölf Zimmer und einen Tagungsraum: Von den Einzel- und Doppelzimmern bis zu den beiden Apartments zeigt sich, dass das kleine Privathotel mit viel Liebe zum Detail ausgestattet wurde. Nicht nur die in Würde gealterten Mauern oder die Eichenböden verströmen das besondere Flair. Auch die stilvolle, moderne Einrichtung als Kontrapunkt zu den antiken Accessoires macht den Haimerlhof zu einer Herberge mit individuellem Charakter.

Ein besonderes Highlight: der Frühstücksraum mit seinen restaurierten Balken im ehemaligen Speicher, wo sich der Blick über drei Etagen frei auf den wunderschönen und mit Hopfen dekorierten Dachstuhl richten kann. In der warmen, persönlichen Atmosphäre des Haimerlhofs finden die Gäste ihre Entspannung. Diese kommen mittlerweile aus der ganzen Welt, beinah ausschliesslich Geschäftsleute, welche die schnelle Erreichbarkeit von München, Ingolstadt oder Regensburg schätzen: darunter auch viele aus der Hopfen- und Brauwirtschaft.

Zur Seite: www.haimerlhof.de

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