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PAVATEX-Frischzellenkur für ein 119 Jahre altes Gebäude

Nach einer umfangreichen Sanierung erstrahlt das repräsentative Gemeindehaus in Rüderswil im Emmental wieder in alter Frische. Holzfaserdämmstoffe von PAVATEX sorgen im renovierten Gebäude für einen niedrigenEnergieverbrauch und ein gutes Raumklima. 

Grüne Hügel, Weiler und behäbige Häuser: Das Emmental ist eine beschauliche Landschaft. Fast fühlt man sich in Gotthelfs Zeiten versetzt. Mitten drin, rund dreizehn Kilometer südöstlich von Burgdorf, befindet sich das Dorf Rüderswil. Auffälligster Bau in der Gemeinde ist das 1899 erstellte Gemeindehaus mit seinem großen Dach und der repräsentativen Straßenfassade. Bis zum Bau eines neuen Gebäudes gleich daneben diente es lange Zeit auch als Schulhaus. Noch heute werden die Räume im Kellergeschoss für den Hauswirtschaftsunterricht genutzt. 

Da sich das Gebäude nach Jahrzehnten der Nutzung in einem schlechten Zustand befand, beschloss die Gemeinde 2012, es in drei Etappen zu sanieren. Gleichzeitig entbrannte im Rahmen der Schulraumplanung eine Diskussion darüber, welche Einrichtungen neben der Gemeindeverwaltung im Gebäude untergebracht werden sollten. Schließlich einigte man sich darauf, im zweiten und dritten Obergeschoss drei Maisonettewohnungen mit je drei Zimmern einzubauen und das erste Obergeschoss im Rohbau zu belassen – als Option für eine spätere Nutzung als provisorische Schulräume.

Diffusionsoffene Konstruktion
Der Zustand des Gebäudes, die geplante Nutzung und der angestrebte Minergiestandard (= Schweizer Standard für Komfort, Effizienz und Werterhalt) erforderten massive Eingriffe. Gleichzeitig musste den Anforderungen der Denkmalpflege Rechnung getragen werden, denn das Haus zählt zu den Schutzobjekten des Kantons Bern. In einer ersten Etappe wurde 2012 das Untergeschoss mit der Schulküche erneuert. Zwei Jahre später erstellte man auf der Nordseite einen turmartigen Anbau. Dieser ersetzt das alte Treppenhaus im Gebäude, bietet Platz für einen Lift sowie Terrassen für die Wohnungen in den Obergeschossen.

Am aufwändigsten gestaltete sich die dritte Etappe mit der Sanierung der Verwaltungsräume im Erdgeschoss und der drei Obergeschosse. Für die Erneuerung von Dach und Wänden in den drei oberen Stockwerken setzten die Planer konsequent auf eine diffusionsoffene Konstruktion mit Holzfaserdämmstoffen und Systemen von PAVATEX. Um die für den Minergiestandard nötigen Dämmwerte zu erreichen, isolierte man die aus einem mit Ziegelsteinen ausgemauerten Fachwerk bestehenden Außenwände beidseitig. Außen wurden der defekte Verputz abgeschlagen, 100 Millimeter dicke DIFFUTHERM-Platten montiert und ein neuer Verputz aufgebracht.

Auf der Innenseite bilden hundert Millimeter dicke Holzständer zusammen mit sechzig Millimeter dicken PAVADENTRO-Platten einen Hohlraum, der mit Zelluloseflocken gefüllt ist. "Durch den Einsatz der PAVATEX-Materialien konnten wir nicht nur eine diffusionsoffene, sondern gleichzeitig auch eine luftdichte Konstruktion realisieren, die sich dank ihrem Speichervermögen zudem positiv auf das Raumklima auswirkt", sagt Architekt Bruno Grossenbacher vom gleichnamigen Planungsbüro aus dem benachbarten Schwanden, das die Sanierung des Gemeindehauses geplant und begleitet hat. Besonders wichtig waren für ihn bei der Erarbeitung der Details die Zusammenarbeit mit den Anwendungstechnikern von
PAVATEX und die gewährleistete Systemgarantie. "So konnten wir überall eine Lösung finden, die bauphysikalisch langfristig funktioniert."

Fit für die Zukunft
Auch beim Dach kamen vor allem PAVATEX-Produkte zum Einsatz. "Aufgrund der großen Dachfläche war hier der sommerliche Hitzeschutz für die Dimensionierung maßgebend", sagt Grossenbacher. Das alte Dach wurde bis auf die Sparren zurückgebaut. Im Innern schließen nun eine Täferschicht und die Dampfbremse PAVATEX DB 3.5 den Aufbau ab. Der 16 Zentimeter dicke Hohlraum zwischen den Sparren wurde mit Steinwolle gedämmt und darüber als Unterdach und zusätzliche Dämmung 80 Millimeter dicke PAVATHERM-PLUS-Unterdachplatten verlegt. Im Bereich der Dachfenster sorgt zusätzlich die verschweißbare Unterdachbahn PAVATEX UDB für einen wasserdichten Anschluss. Über der Unterdachkonstruktion folgt schließlich ein klassischer Aufbau mit Konterlattung, Ziegellattung und Dachziegeln.

Nach fünf Jahren Bauzeit präsentierte sich das Gemeindehaus von Rüderswil wieder in alter Frische, ist fit für mindestens weitere 50 Jahre und punktet außerdem mit einem tiefen Energieverbrauch. Dank der guten Dämmung war die Minergie-Zertifizierung kein Problem. Und bald schon werden wieder Bauarbeiter im Gebäude tätig sein. Im Dezember 2017 beschloss die Gemeinde die Option für den Einbau von provisorischen Schulräumen einzulösen. Ab August 2018 wird im ehemaligen Rüderswiler Schulhaus wieder unterrichtet – zumindest bis sich die Raumknappheit entspannt hat

PAVATEX-Frischzellenkur für ein 119 Jahre altes Gebäude

Nach einer umfangreichen Sanierung erstrahlt das repräsentative Gemeindehaus in Rüderswil im Emmental wieder in alter Frische. Holzfaserdämmstoffe von PAVATEX sorgen im renovierten Gebäude für einen niedrigenEnergieverbrauch und ein gutes Raumklima. 

Grüne Hügel, Weiler und behäbige Häuser: Das Emmental ist eine beschauliche Landschaft. Fast fühlt man sich in Gotthelfs Zeiten versetzt. Mitten drin, rund dreizehn Kilometer südöstlich von Burgdorf, befindet sich das Dorf Rüderswil. Auffälligster Bau in der Gemeinde ist das 1899 erstellte Gemeindehaus mit seinem großen Dach und der repräsentativen Straßenfassade. Bis zum Bau eines neuen Gebäudes gleich daneben diente es lange Zeit auch als Schulhaus. Noch heute werden die Räume im Kellergeschoss für den Hauswirtschaftsunterricht genutzt. 

Da sich das Gebäude nach Jahrzehnten der Nutzung in einem schlechten Zustand befand, beschloss die Gemeinde 2012, es in drei Etappen zu sanieren. Gleichzeitig entbrannte im Rahmen der Schulraumplanung eine Diskussion darüber, welche Einrichtungen neben der Gemeindeverwaltung im Gebäude untergebracht werden sollten. Schließlich einigte man sich darauf, im zweiten und dritten Obergeschoss drei Maisonettewohnungen mit je drei Zimmern einzubauen und das erste Obergeschoss im Rohbau zu belassen – als Option für eine spätere Nutzung als provisorische Schulräume.

Diffusionsoffene Konstruktion
Der Zustand des Gebäudes, die geplante Nutzung und der angestrebte Minergiestandard (= Schweizer Standard für Komfort, Effizienz und Werterhalt) erforderten massive Eingriffe. Gleichzeitig musste den Anforderungen der Denkmalpflege Rechnung getragen werden, denn das Haus zählt zu den Schutzobjekten des Kantons Bern. In einer ersten Etappe wurde 2012 das Untergeschoss mit der Schulküche erneuert. Zwei Jahre später erstellte man auf der Nordseite einen turmartigen Anbau. Dieser ersetzt das alte Treppenhaus im Gebäude, bietet Platz für einen Lift sowie Terrassen für die Wohnungen in den Obergeschossen.

Am aufwändigsten gestaltete sich die dritte Etappe mit der Sanierung der Verwaltungsräume im Erdgeschoss und der drei Obergeschosse. Für die Erneuerung von Dach und Wänden in den drei oberen Stockwerken setzten die Planer konsequent auf eine diffusionsoffene Konstruktion mit Holzfaserdämmstoffen und Systemen von PAVATEX. Um die für den Minergiestandard nötigen Dämmwerte zu erreichen, isolierte man die aus einem mit Ziegelsteinen ausgemauerten Fachwerk bestehenden Außenwände beidseitig. Außen wurden der defekte Verputz abgeschlagen, 100 Millimeter dicke DIFFUTHERM-Platten montiert und ein neuer Verputz aufgebracht.

Auf der Innenseite bilden hundert Millimeter dicke Holzständer zusammen mit sechzig Millimeter dicken PAVADENTRO-Platten einen Hohlraum, der mit Zelluloseflocken gefüllt ist. "Durch den Einsatz der PAVATEX-Materialien konnten wir nicht nur eine diffusionsoffene, sondern gleichzeitig auch eine luftdichte Konstruktion realisieren, die sich dank ihrem Speichervermögen zudem positiv auf das Raumklima auswirkt", sagt Architekt Bruno Grossenbacher vom gleichnamigen Planungsbüro aus dem benachbarten Schwanden, das die Sanierung des Gemeindehauses geplant und begleitet hat. Besonders wichtig waren für ihn bei der Erarbeitung der Details die Zusammenarbeit mit den Anwendungstechnikern von
PAVATEX und die gewährleistete Systemgarantie. "So konnten wir überall eine Lösung finden, die bauphysikalisch langfristig funktioniert."

Fit für die Zukunft
Auch beim Dach kamen vor allem PAVATEX-Produkte zum Einsatz. "Aufgrund der großen Dachfläche war hier der sommerliche Hitzeschutz für die Dimensionierung maßgebend", sagt Grossenbacher. Das alte Dach wurde bis auf die Sparren zurückgebaut. Im Innern schließen nun eine Täferschicht und die Dampfbremse PAVATEX DB 3.5 den Aufbau ab. Der 16 Zentimeter dicke Hohlraum zwischen den Sparren wurde mit Steinwolle gedämmt und darüber als Unterdach und zusätzliche Dämmung 80 Millimeter dicke PAVATHERM-PLUS-Unterdachplatten verlegt. Im Bereich der Dachfenster sorgt zusätzlich die verschweißbare Unterdachbahn PAVATEX UDB für einen wasserdichten Anschluss. Über der Unterdachkonstruktion folgt schließlich ein klassischer Aufbau mit Konterlattung, Ziegellattung und Dachziegeln.

Nach fünf Jahren Bauzeit präsentierte sich das Gemeindehaus von Rüderswil wieder in alter Frische, ist fit für mindestens weitere 50 Jahre und punktet außerdem mit einem tiefen Energieverbrauch. Dank der guten Dämmung war die Minergie-Zertifizierung kein Problem. Und bald schon werden wieder Bauarbeiter im Gebäude tätig sein. Im Dezember 2017 beschloss die Gemeinde die Option für den Einbau von provisorischen Schulräumen einzulösen. Ab August 2018 wird im ehemaligen Rüderswiler Schulhaus wieder unterrichtet – zumindest bis sich die Raumknappheit entspannt hat

 

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