Vorteile ⁄ Realitätsnahe Hagelschutzprüfung von Unterdeckplatten
Vorteile PAVATEX Dämmstoffe
Vorteile PAVATEX Dämmstoffe

Ruhig schlafen bei Hagelschlägen – dank neuem Prüfverfahren

Der Sommer ist eine tolle Jahreszeit: lange Tage, viel Sonnenschein und blühende Landschaften. Der Sommer bringt jedoch auch Unwetter mit sich - in den vergangenen Jahren ist deren Anzahl aufgrund der Klimaerwärmung stetig angestiegen. Insbesondere Gewitter mit Hagelschlag können an Hausdächern grosse Schäden verursachen. Das IBS und Holzforschung Austria haben deshalb im Auftrag von PAVATEX ein neues Prüfverfahren entwickelt, mit welchem Unterdeckplatten aus Holzfasern realitätsnah auf Hagel- und gleichzeitig Regensicherheit getestet werden können.

Abgesehen von wenigen Ausnahmen verfügt heute jedes Dach über ein Unterdach, welches das Gebäude zuverlässig vor Witterungseinflüssen schützen sollte. Früher wurde diese zweite wasserführende Schicht meist mit einer Dachpappe oder Folie ausgebildet. Heute trifft man immer öfters auf stabile Unterdeckplatten, beispielsweise aus Holzfasern. Denn diese bieten entscheidende Vorteile: sie sind weniger anfällig auf Beschädigungen als Folien und leisten einen wertvollen Beitrag zum Wärme-, Hitze- und Schallschutz des Gebäudes.  

Pionierarbeit für die Sicherheit

Die Qualität des Unterdachs ist insbesondere bei Unwettern mit Hagelschlägen von grosser Bedeutung. Wird die Dachdeckung durch die Hagelkörner beschädigt, muss das Unterdach den Regen zuverlässig ableiten und den Innenraum vor Wasserschäden schützen. Bis vor kurzem existierte jedoch noch kein Prüfverfahren, mit welchem die Regensicherheit von Unterdeckplatten nach einem Hagelschlag überprüft werden konnte. PAVATEX beauftragte deshalb das IBS-Institut für Brandschutztechnik und Sicherheitsforschung GmbH und Holzforschung Austria mit der Ausarbeitung eines möglichst realitätsnahen Prüfverfahrens.

Erstmalige Kombination von Hagel- und Regensicherheitsprüfung

Das neu entwickelte Prüfverfahren kam sogleich zum Einsatz: die Unterdeckplatte ISOLAIR 52 mm von PAVATEX wurden mit dieser realitätsnahen Methode getestet. Der Ablauf der Prüfung sah folgendermassen aus: In Vorversuchen wurde die schwächste Stelle der ISOLAIR Unterdeckplatten ermittelt. Anschliessend wurden drei Modelle einer Dachkonstruktion mit einem Sparrenabstand von einem Meter und einer Oberfläche von circa einem Quadratmeter erstellt und im Labor des IBS in Linz aufgebaut. Die ISOLAIR Unterdeckplatten wurden direkt auf den Sparren verlegt, die Befestigung erfolgte lediglich über die Konterlattung. Auf die Montage einer Traglattung wurde bewusst verzichtet, um eine möglichst schwierige Prüfsituation nachzustellen. Die Simulation des Hagelschlages erfolgte mit einer Hagelkanone. Die ISOLAIR-Unterdeckplatten wurden an ihrer schwächsten Stelle mit 4 cm grossen Eiskugeln aus einer Distanz von 40 cm beschossen. Rein optisch haben die Platten den Beschuss gut überstanden. Um jedoch überprüfen zu können, ob die Dachkonstruktion nach wie vor dicht ist, wurden die Modelle versiegelt und ins Labor von Holzforschung Austria gebracht. Dort wurden sie nach der international anerkannten Richtlinie für die Überprüfung der Regensicherheit getestet.

Umfassender Schutz dank Holz

Das Resultat der Prüfung: PAVATEX Unterdeckplatten bieten auch nach dem stärksten Hagelschlag einen vollständigen Schutz vor eindringendem Wasser. Dank der natürlichen porösen Struktur der Holzfasern und der relativ hohen Masse verfügen die Holzweichfaserplatten über sehr gute mechanische Eigenschaften. Sie überstehen deshalb auch solch starke Belastungen wie Hagelschlag unbeschadet.

Ein sicheres Dach über dem Kopf – unabhängig vom Wetter

Dachaufbauten mit PAVATEX-Unterdeckplatten bieten damit einen entscheidenden Sicherheitsvorteil über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes. Auch wenn die Dachdeckung beschädigt wurde, kann kein Regen in die Dachkonstruktion und die Wärmedämmung eindringen. Die bauphysikalischen Funktionen des Daches bleiben dadurch ohne Einschränkungen erhalten. Und auch der Zeitvorteil nach grossen Unwettern ist nicht zu vernachlässigen: unmittelbar nach dem Ereignis kann mit der Reparatur der Dachdeckung begonnen werden. Aufwändige Kontrollen und Reparaturen, wie sie bei Folien oder weicheren Unterdeckplatten durchgeführt werden müssten, sind nicht nötig.

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